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23.12.2014

Die Fruchtfliege - nützlich in der Forschung, lästig daheim

Im heutigen Artikel des Mücken-Blogs dreht sich alles um eine allseits bekannte Fliege: Die Essigfliege, besser bekannt unter dem Namen Fruchtfliege. Schon in der Schule lernte man, dass die Fruchtfliege ein sehr nützliches Labortier ist. Weniger nützlich, sondern eher lästig ist dieses Tier, wenn es in den eigenen vier Wänden umherschwirrt und sich auf reifem Obst und Lebensmitteln niederlässt.

Es gibt zwei Arten der Essigfliege: Die große Essigfliege (lat.: Drosophila funebris) und die kleine Essigfliege (lat.: Drosophila melanogaster), die nur knapp 2 mm groß ist und aufgrund ihrer leichten Züchtbarkeit einen beliebten Modellorganismus in der Forschung darstellt [1]. Die Fruchtfliege zählt zur Familie der Taufliegen (lat.: Drosophilidae). Diese hält sich häufig und das ganze Jahr über in Wohnungen auf, wo sie oft von reifem Obst angelockt wird.

Die sehr kleine, unauffällige Essigfliege hat eine gelbliche bis dunkelbraune Färbung und rote Facettenaugen [2].

Vermeiden kann man das Auftreten der Essigfliege, indem man Früchte und Lebensmittel nicht länger offen herumliegen lässt und Fliegengitter an den Fenstern anbringt. Diverse Fliegenfallen können zudem helfen, schon angelockten Fliegen den Garaus zu machen.

Insektenschutz durch Lichtschachtabdeckungen

[1] Bellmann Heiko, Der neue Kosmos Insektenführer, Franckh-
     Kosmos-Verlags-GmbH & Co. KG, 2009

[2] Rietschel Siegfried, Insekten, BLV, 2002