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17.08.2015

Diesen Sommer besonders angriffslustig: Die Wespe

Besonders auffällig ist diesen Sommer die Masse an ausschwärmenden Wespen. Möchte man am Frühstückstisch in Ruhe sein Marmeladenbrötchen genießen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass man nicht ohne unangenehme Gesellschaft bleibt. Durch den recht milden Winter müssen wir dieses Jahr unter einer größeren Anzahl an Wespen leiden.

Die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) ist bis zu 19 mm groß und von der Biene dadurch zu unterscheiden, dass sie einen gelben Kopfschild hat, der schwarz gezeichnet ist. Der Körper ist eher schlank, während Bienen einen rundlichen Körper aufweisen. Auf ihrem Leib haben Wespen kräftige, gelbe Streifen. Bienen dagegen haben eine nicht so kräftige, sondern eine etwas dunklere Färbung. Die Gemeine Wespe ist in Deutschland die häufigste Faltenwespe (Vespidae) [1].


Um einen Angriff der Wespe abzuwehren, sollte man auf keinen Fall nach ihr schlagen oder in hektische Bewegungen verfallen. Auch nach ihr zu pusten wird keinen Erfolg bringen, da Wespen dadurch nur noch aggressiver werden. Die beste Lösung ist, zu versuchen, Ruhe zu bewahren und abzuwarten, bis die Wespe von selbst das Weite sucht.

Ein Wespenstich kann extrem schmerzhaft sein. Wurde man gestochen, hilft es, eine Zwiebelhälfte auf den Stich zu legen. Durch ihre Inhaltsstoffe hat die Zwiebel eine entzündungshemmende Wirkung und lindert dadurch den Schmerz.

Insektenschutz durch Pendeltüren und Plissees

[1] Bellmann Heiko: Der neue Kosmos Insektenführer, Franckh-
     Kosmos-Verlags-GmbH & Co. KG, 2009